Fahrradstraßen-Abschnitt Meerfeldstraße muss kommen!

GRÜNE: Fahrradstraße beruhigt Verkehr, bringt Sicherheit fördert Radverkehr

Der Bezirksbeirat Lindenhof diskutierte den Gemeinderatsantrag der die Einrichtung der Meerfeldstraße im Bereich der Diesterwegschule als Fahrradstraße mit untergeordnetem Kfz-Verkehr vorsieht. Sowohl der Vertreter der BIG, Ulrich Holl als auch Uwe Welker von der Polizei unterstützen den Vorschlag als Sicherheitsgewinn. Auch anwesende Bürger*innen befürworteten den Vorschlag und forderten zudem vor allen Schulen im Stadtteil Fahrradstraßenabschnitte einzurichten.

In der öffentlichen Sitzung des Bezirksbeirats am 19.09.2018 wurde die Maßnahme abgestimmt. CDU, FDP und die Mannheimer Liste lehnten die Beschlussempfehlung unverständlicherweise ab.

Bezirksbeirat Peter Karbstein dazu:

Eine Fahrradstraße beruhigt den Verkehr, bringt mehr Sicherheit und fördert den Radverkehr. Zusätzliche Einschränkungen für den Autoverkehr gibt es keine, sieht man mal davon ab dass Autofahrerinnen und –fahrer u.U. zeitweise ihr Tempo leicht reduzieren müssten. Dass sich trotzdem die Hälfte der anwesenden Mitglieder des Bezirksbeirats Lindenhof mit teils hanebüchenen Begründungen gegen die Umwandlung eines Teilbereichs der Meerfeldstraße in eine solche Fahrradstraße ausspricht, zeugt entweder von großer Unkenntnis oder Rückwärtsgewandtheit. Es ist sehr schade, dass die anwesende Mehrheit des Bezirksbeirates hier auch den Willen der ansässigen Lindenhöferinnen und Lindenhöfer missachtet hat.

Stadtrat Gerhard Fontagnier, verkehrspolitischer Sprecher der GRÜNEN Gemeinderatsfraktion:

Die Verwaltung muss nun den Vorgang in den Gemeinderat bringen, wo hoffentlich mehr Fach- und Sachkenntnis bei Thema Fahrradstraße vorhanden ist. Wir werden jedenfalls darauf bestehen, dass die Abstimmung dazu nun im Gemeinderat erfolgt. Der Abschnitt in der Meerfeldstraße wird Bestandteil einer Beschlussvorlage im Herbst 2018 mit weiteren potentiellen Fahrradstraßen aus verschiedenen Stadtteilen sein. Das Beteiligungsverfahren der Bezirksbeiräte sieht zwar vor, dass die jeweiligen Gremien eine Beschlussempfehlung aussprechen müssen, letztendlich aber entscheidet der Gemeinderat.

Die CDU-Gemeinderatsfraktion könnte dann beweisen, ob sie es ernst meint mit ihrem Verkehrskonzept und ihrer Behauptung, auch den Radverkehr stärken zu wollen – in der Meerfeldstraße wäre genau dies der Fall!

11.10.2018 | Kategorien: Pressemitteilungen | Schlagwörter: ,

Verkehrssituation Mallau

Antrag zur Sitzung des Gemeinderats am 25.09.18

Antrag

Der Gemeinderat beschließt:

Die Stadtverwaltung wird aufgefordert:

1. stationäre Geschwindigkeitsmessungen in der Mallaustrasse durchzuführen;

2. zu überprüfen, welcher Anteil des dortigen LKW-Verkehrs reiner Anlieferverkehr für das Gewerbegebiet ist;

3. für die LKW, die nicht zum Anlieferverkehr zählen, Alternativrouten zu erarbeiten

Begründung

Die Verkehrssituation vor Ort ist u.a. aufgrund des Gewerbegebiets durch einen hohen Anteil von LKW-Verkehr und aufgrund des Recyclinghofs durch sehr viel Anlieferverkehr gekennzeichnet. Um insbesondere die Lärmbelastung für die Anwohner*innen zu minimieren ist es erforderlich, dass Geschwindigkeitsbegrenzungen zum Zweck des Lärmschutzes und eingehalten und Alternativrouten für reinen Durchgangsverkehr erarbeitet werden.

25.09.2018 | Kategorien: Anträge 2018 | Schlagwörter: , ,

Verbesserung der Verkehrssituation am Neckardamm – Umwandlung Paul-Martin-Ufer zur Fahrradstraße

Antrag zur Sitzung des Gemeinderats am 25.09.18

Antrag

Der Gemeinderat beschließt:

Zur Entlastung der Verkehrssituation auf dem Neckardamm wird die Verwaltung mit der Ein-richtung einer alternativen Radverkehrsroute mittels einer Fahrradstraße mit gleichzeitiger Umwidmung zur Anliegerstraße am Paul-Martin-Ufer beauftragt. Die Route soll zwischen der Haltestelle Fernmeldeturm am Hans-Reschke-Ufer bis zur Haltestelle Neuostheim am Paul-Martin-Ufer entlangführen, sodass auch die Anbindung aus Richtung Seckenheim für den Radverkehr besser ertüchtigt werden kann.

Dabei soll Folgendes umgesetzt werden:

– Dieser Radweg sollte parkseitig der Gleise verlaufen und den neckarseitigen schmalen Weg für Radfahrer*innen ersetzen. An dieser Stelle soll eine bessere Beleuchtung angebracht werden.

– Möglichkeiten zur Anbindung an die Ludwig-Ratzel-Straße werden geprüft.

– Die Ertüchtigung der Straße zwischen dem Joseph-Bußjäger-Weg und der Haltestelle Neuostheim für den Radverkehr.

– eine barrierefreie Gleisquerung am Ende der Haltestelle Neuostheim (Richtung Heidelberg).

– der Radweg am Neckardamm und die Überführungen werden insbesondere in dem oben genannten Abschnitt in Zukunft besser beschildert und beleuchtet.

Begründung

Obwohl bisher nichts Dramatisches passierte, kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen für Radfahrer*innen und Fußgänger*innen in dem oben genannten Bereich. Hier gilt es vorsorglich zu handeln. Die Gefahrensituationen sind vor allem darauf zurückzuführen, dass der schmaler werdende Weg nicht für einen in beide Richtungen laufenden Radverkehr und Spaziergänger*innen und Freizeitsportler*innen ausreicht. Gerade zu den Stoßzeiten am Morgen und am Nachmittag, wenn viele Radpendler*innen die Radverbindung in die Mannheimer Innenstadt nutzen, reicht die Kapazität des Weges nicht aus. Die Einrichtung eines alternativen Radwegs kann hier dringend notwendige Abhilfe schaffen und ein echter Beitrag zur weiteren Verbesserung für den Rad- und Fußverkehr sein. Außerdem ist diese Variante die sicherste für den Radverkehr in diesem Abschnitt.

25.09.2018 | Kategorien: Anträge 2018 | Schlagwörter:

← Ältere Artikel